Osteoporotische Wirbelkörperfraktur - Kyphoplastie

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Osteoporotische Wirbelkörperfraktur

- Behandlung mittels Kyphoplastie

 

Was bedeutet Osteoporose?

Die Osteoporose ist eine „systemische Skeletterkrankung mit einer Verminderung der Knochenmasse und einer Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes mit entsprechend reduzierter Festigkeit und erhöhter Frakturneigung“ (WHO 1993).

Ursachen für eine osteoporotische Wirbelkörperfraktur?

Aufgrund der durch Osteoporose bedingten Minderung der Knochenmasse verlieren die Knochen an Stabilität. Wirbelkörperbrüche bei Osteoporose können infolge Bagatellunfällen (wie leichtes Stoßen, ruckartige Bewegung) oder auch spontan auftreten. Es sind keine schweren Unfälle erforderlich.

Verschiedene Abschnitte des Skelettsystems sind unterschiedlich für Brüche gefährdet. Dabei haben Wirbelsäulenbrüche eine besondere Bedeutung, da sie die Lebensqualität erheblich einschränken.

Diese Symptome können ein Hinweis sein:

Der Einbruch eines Wirbelkörpers führt zu starken Rückenschmerzen. Neben dem Knochen und der schmerzempfindlichen Knochenhaut (Periost) können auch umliegende Strukturen wie stabilisierende Bänder, Sehnen oder Nerven verletzt werden. Wenn durch die Fraktur das Rückenmark oder Nerven komprimiert werden, kann es auch zu neurologischen Ausfällen mit Lähmungserscheinungen kommen. Zu dem führen die Rückenschmerzen zu einer Schonhaltung, die wiederum Muskelverspannungen auslöst. Die Verlagerung des Körperschwerpunktes nach vorne belastet bestimmte Muskelgruppen vermehrt.

Behandlung mit Hilfe der Kyphoplastie

Die Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von schmerzhafter und die Mobilität einschränkender stabile Wirbelkörperbrüche, wie sie besonders häufig bei Patienten mit einer Osteoporose auftreten. Mit Hilfe der Kyphoplastie kann eine interne Stabilisierung osteoporotischer Wirbelkörper ermöglicht werden.

Vor der Operation werden körperliche und bildgebende Untersuchungen durchgeführt, z.B. Röntgen oder MRT, um den exakten Ort der Fraktur und den Frakturtyp zu bestimmen.

Das Verfahren erfolgt perkutan und interoperativ unter Bildwandlerkontrolle.

Bei der Kyphoplastie werden gebrochene oder brüchige Wirbel mittels Knochenzement wiederaufgebaut. Auf diese Weise stabilisieren sich die betroffenen Wirbelkörper wieder.

Das minimalinvasive Verfahren belastet den Körper wenig. Die Mobilisierung erfolgt noch am Operationstag und nach einem kurzen Klinikaufenthalt können die Patienten schnell wieder in ihre gewohnte Umgebung entlassen werden. Eine anschließende Sekundärprophylaxe der Osteoporose ist ebenso wichtig wie die operative Therapie.

 

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